FROWEIN GMBH & CO. KG
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Permanent-Monitoring

Ein softwarebasiertes System zur Überwachung von Schadnagerbefall

Gebrauchsmuster Nr. 20 2006 002 386.0, eingetragen am 29.6.2006 beim Deutschen Patentamt in München.
IPC: A01M 25/00 (2006.01)
Bezeichnung: Köderstation für schädliche Kleintiere, insbesondere Nager.

Unser Ziel ist es, dem professionellen Dienstleister ein Produkt zur Verfügung zu stellen, damit er folgende Vorteile für sich und seine Kunden nutzen kann:

  • Reduzierung der Kontrollintervalle, denn es müssen nur die Köderstationen kontrolliert werden, welche auch belaufen sind.
  • Die dadurch erfolgte Zeitersparnis kann für andere Aufträge und Tätigkeiten genutzt werden: Umsatzsteigerung.
  • Exakter Nachweis innerhalb der Dokumentation, welche Köderstation zu welcher Zeit und wie oft belaufen wurde.
  • Wettbewerbsvorteil: dadurch Steigerung der Kundenbindung.
  • Einsatz der Boxen in sensiblen Bereichen möglich.
  • Kontrolle der Lebendfallen ist nur dann nötig, wenn auch Befall vorhanden ist.
  • IFS-, BRC- und AIB-konform.
  • Umsetzung der Risikominderungsmaßnahmen bei der Nagerbekämpfung.

Ganz wichtig: das HYGiTEC® Permanent-Monitoring kann autark eingesetzt werden, d. h. das HYGiTEC® Dokumentations-System ist keine Voraussetzung.

PRINZIP UND FUNKTION

Die Nagermonitore (speziell dafür ausgestattete Mäuse- und Rattenköderstationen sowie Lebendfallen) sind mit einem elektronischen Bewegungsmelder ausgestattet, der Wärmebewegungen in der Köderstation kabellos per Funk an einen Empfänger weiterleitet. Die Reichweite beträgt etwa 100 Meter im freien Feld, welche allerdings durch eine spezielle Technik erweitert und an die Umgebung angepaßt werden kann.

Über den Code (z. B. einen Barcode) wird die vom Nager „besuchte“ Köderstation identifiziert und als „aktiv“ gekennzeichnet.

So kann auf jede „echte“ Befallsmeldung sofort reagiert und dieser in jedem Einzelfall gezielt nachgegangen werden.

Die einzelnen Module im Überblick:




 
Gelb = GSM-Antenne. GSM-Modem sendet die empfangenen Daten über diese Antenne an den SBK.

Rot = Empfängt die Signale von den Sendeeinheiten (Köderstationen).


GSM-Box:

Zum Empfang der Daten von den jeweiligen Sendeeinheiten und Versand der Daten zum SBK.
Integriert ist ein GSM-Modem (SIM-Karte). Die Datenkarte wird vom SBK bereitgestellt.
Für die Zukunft ist auch eine Anbindung über WLAN angedacht. Netzanschluß 230 V.





Sendeeinheit:

Meldet Befall durch Bewegung und Wärme, Versand der Daten an die GSM-Box. Stromversorgung durch zwei Lithiumbatterien, Typ AA (nicht im Lieferumfang enthalten).






Repeater:

Empfängt das Signal der Sendeeinheiten, verstärkt dies und sendet es an die GSM-Box weiter. Bei Bedarf können mehrere (beliebig viele) Repeater hintereinander geschaltet werden. Die hierzu nötige Steckdose kann weiterverwendet werden.

  • GRUNDPRINZIP


Die Entwicklung und Produktion erfolgt in Deutschland. Es werden ausschließlich sehr hochwertige Bauteile verwendet.

Die Adressierung der einzelnen Sendeeinheiten erfolgt über IPv6. Dadurch bringt jede Sendeeinheit ihre eindeutige ID mit (MAC-Adresse). Beim Batteriewechsel bleibt diese bestehen. Daraus resultiert, daß bei der Erstinstallation sich alle Sendeeinheiten automatisch an der GSM-Box anmelden und nicht extra in der Software registriert werden müssen (Fachbegriff: Autopairing).
Aufgrund dessen ist auch eine Erweiterung einer bestehenden Installation sehr einfach.

Jede Sendeeinheit setzt in einem frei definierbaren Intervall (z. B. 24 h) eine Statusmeldung ab. Bei jeder Statusmeldung wird der aktuelle Batteriestatus mit abgefragt. Dadurch wird sichergestellt, daß der SBK jederzeit über die Funktionalität des Systems informiert ist und kann bei eventuellem Ausfall von Komponenten kurzfristig reagieren.

Alle Systemparameter (wie z. B. Statusmeldungsintervall) können auf der neuen GSM-Box geändert werden.
Diese werden dann automatisch an alle Boxen übermittelt.

Die Sendeeinheiten benötigen jeweils zwei Lithiumbatterien des Typs AA. Diese sind im Lieferumfang nicht enthalten. Unter der Annahme, daß jede Köderstation/Sendeeinheit 30 Sekunden am Tag sendet, liegt die Batterielaufzeit bei ca. 1 Jahr. Das ist aber ein sehr pessimistisches Szenario, so daß Laufzeiten von über 2 Jahren möglich sein werden.

Deswegen kann bspw. beim Einsatz von Lebendfallen das System so konfiguriert werden, daß es Karenzzeiten gibt, wann eine Sendeeinheit nach x-maligem Auslösen eines Signals in einer bestimmten Zeit nicht wieder anschlägt, um die Batterie zu schonen. Die neue GSM-Box sendet die Daten wie bisher über ein integriertes GSM-Modem (SIM-Karte). Ausblick: Für die Zukunft ist auch der Datenversand per WLAN oder per SMS angedacht.
SMS hat den Vorteil, daß selbst bei absolut schlechter Empfangsstärke des Datennetzes gesendet werden kann.

Weitere Informationen:

http://permanentmonitoring.frowein808.de/

 

  • WEITERE WICHTIGE EIGENSCHAFTEN DES SYSTEMS

Die Funkreichweite von der Sendeeinheit zur GSM-Box beträgt ca. 100 m bei optimalen Bedingungen (je nach Gebäudestruktur).

Keine maximale Anzahl möglicher Sendeeinheiten pro GSM-Box.

* Beliebig viele Repeater hintereinander möglich.

* Jede Sendeeinheit auf den Köderstationen kann ebenfalls als Repeater fungieren. Das sollte aber nur im Notfall genutzt werden, da es die Batterie natürlich beansprucht. Aber in Fällen wo es keine Stromversorgung gibt, sehr hilfreich.

* Gehäuse der Sendeeinheiten sind IP65 geschützt.

* Die Gehäuse sind mit Kunstharz ausgegossen, so daß theoretisch eine Schutzklasse von IP67 vorliegt.

Repeater für den Außenbereich verfügbar (Schutzklasse IP67).